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Parrot AR.Drone 1.0 und 2.0 fliegen und reparieren

Kurz gesagt: Dieses Forum ist für Besitzer der Parrot AR.Drone 1.0 und 2.0 – des Quadrocopters, der sich per App über WLAN steuern lässt. Hier geht es um Technik, Reparaturen und Ersatzteile, die App FreeFlight und Umbauten bis hin zum Programmieren.
- Was ist die Parrot AR.Drone?
- Technik, die du kennen solltest
- Einstieg, Kauf und Einstellung
- Typische Probleme und wie du sie löst
- So bekommst du hier schnell gute Antworten
- Bereiche
- Häufige Fragen
Was ist die Parrot AR.Drone?
Die Parrot AR.Drone ist ein Quadrocopter des französischen Herstellers Parrot, der 2010 auf den Markt kam und per Smartphone oder Tablet über WLAN gesteuert wird. 2012 folgte die AR.Drone 2.0 mit einer HD-Frontkamera. Statt eines klassischen Senders genügte eine App – damit brachte sie auch Leute ohne Modellflugerfahrung zum Fliegen.
Heute ist die AR.Drone ein Klassiker. Viele Exemplare fliegen noch, werden repariert, umgebaut oder dienen als Plattform zum Programmieren, denn Parrot hat ein offenes SDK veröffentlicht. Für erste Indoorflüge ist sie mit ihrer Schutzhülle nach wie vor gut geeignet.
Hier im Hauptforum geht es um beide Versionen. Speziellere Themen haben eigene Unterforen: Umbauten und Reparaturen besprichst du unter AR.Drone Hardware, Apps und Programmierung unter AR.Drone Software, die Augmented-Reality-Spiele unter AR.Drone Games, und zum gemeinsamen Fliegen verabredest du dich bei den Treffen mit anderen AR.Drone-Piloten.
Technik, die du kennen solltest
Die AR.Drone fliegt mit vier Brushless-Motoren, die ihre Propeller jeweils über ein kleines Getriebe antreiben. Zum Lieferumfang gehören zwei Hüllen: eine Indoor-Hülle mit Rotorschutz und eine leichtere Outdoor-Hülle ohne Schutzringe.
Gesteuert wird wie bei jedem Multikopter über Gas, Gier, Nick und Roll – die Elektronik regelt dafür die Drehzahl der einzelnen Motoren. In der App FreeFlight steuerst du über virtuelle Sticks auf dem Bildschirm oder durch Neigen des Smartphones. Die Drohne spannt dafür ihr eigenes WLAN auf, mit dem sich dein Gerät verbindet.
Für einen stabilen Schwebeflug sorgen eine nach unten gerichtete Kamera und ein Ultraschall-Höhensensor: Die Bodenkamera erkennt, ob die Drohne seitlich wegdriftet, der Ultraschallsensor misst den Abstand zum Boden. Die Frontkamera liefert das Livebild in die App, bei der 2.0 in HD mit 720p. Die Augmented-Reality-Spiele nutzen Kamera und Markierungen, um virtuelle Gegner oder Ziele ins Bild einzublenden.
Die Grundbegriffe rund um Kopter und Sensorik erklärt die Glossar-Kategorie Drohnen.
Einstieg, Kauf und Einstellung
Wer heute eine AR.Drone kauft, findet sie meist gebraucht. Achte darauf, dass alle vier Motoren ohne Kratzen und Ruckeln anlaufen, die Zahnräder unbeschädigt sind, keine Welle verbogen ist und die Hülle keine größeren Risse hat. Ein aufgeblähter Akku gehört entsorgt und ersetzt, nicht weiter benutzt.
Zwischen den Versionen entscheidet vor allem die Kamera: Wer filmen möchte, ist mit der 2.0 und ihrem HD-Bild besser bedient. Klär vor dem Kauf auch, ob die App auf deinem Smartphone oder Tablet noch läuft, und prüf bei Ersatzteilen immer, für welche Version sie gedacht sind.
Für die ersten Flüge nimmst du die Indoor-Hülle und einen großen Raum mit hellem, gemustertem Boden, auf dem die Bodenkamera genug Struktur erkennt. Stell die Drohne vor dem Start auf eine ebene Fläche und führe in der App den Abgleich der Lage (Flat Trim) aus, dann driftet sie im Schwebeflug deutlich weniger.
Fliegst du draußen, gelten auch für eine kleine Kameradrohne die aktuellen Regeln für den Betrieb von Drohnen – prüfe sie vorher beim Luftfahrt-Bundesamt oder bei deinem Modellflugverband.
Typische Probleme und wie du sie löst
Driftet die Drohne im Schwebeflug weg, liegt es oft am Untergrund: Glatte, einfarbige oder spiegelnde Böden und schlechtes Licht machen es der Bodenkamera schwer. Ein Flat Trim auf ebener Fläche und ein strukturierter Boden helfen meist schon.
Läuft ein Motor nicht an oder bricht der Start ab, sind häufig Zahnrad, Motorwelle, Lager oder die Motorplatine schuld. Zahnräder und Propeller sind Verschleißteile; im Forum gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Tausch des Motorwellenlagers. Gebrochene Kunststoffzahnräder sind nach Abstürzen ein Klassiker – prüf nach jedem harten Aufsetzer, ob alle Zähne heil sind.
Bricht die Verbindung ab oder ruckelt das Videobild, stören oft andere WLAN-Netze in der Nähe oder der Abstand zur Drohne ist zu groß. Flieg in Sichtweite, meide Orte mit vielen Funknetzen und lass das Smartphone nicht nebenbei andere Datenverbindungen aufbauen.
Ersatzteile sind heute schwerer zu bekommen als früher und teils nur noch gebraucht erhältlich. Defekte Drohnen als Teilespender und die Erfahrungen anderer Piloten mit Nachbauteilen und Ersatzakkus helfen dir hier weiter.
So bekommst du hier schnell gute Antworten
Schreib in deine Frage, ob du eine AR.Drone 1.0 oder 2.0 hast, welche Hülle du nutzt, mit welchem Smartphone oder Tablet und welcher App-Version du fliegst und welchen Akku du verwendest. Beschreib genau, wann der Fehler auftritt – beim Start, im Schwebeflug oder bei der Landung – und häng ein Foto vom betroffenen Bauteil oder ein kurzes Video an.
Lies vorher die FAQ zur Parrot AR.Drone hier im Forum; viele Einsteigerfragen sind dort schon beantwortet. Fragen zu aktuellen Koptern, Flight Controllern oder FPV stellst du besser im Forum Multikopter RC.
Bereiche in diesem Forum
AR.Drone GamesDu willst mit deiner AR.Drone spielen, Duelle oder Rennen fliegen? Hier geht es um Spiele-Apps, was davon noch läuft, und um eigene Parcours.
AR.Drone SoftwareFragen zu FreeFlight, Firmware-Updates oder zur Steuerung deiner AR.Drone per PC? Hier geht es um Apps, SDK-Projekte und Verbindungsprobleme.
AR.Drone HardwareMotor tot, Zahnrad gebrochen oder Akku schwach? Hier bekommst du Hilfe bei Reparatur, Ersatzteilen und Umbauten deiner AR.Drone 1.0 oder 2.0.
Treffen mit weiteren AR.Drone PilotenDu suchst andere AR.Drone-Piloten in deiner Nähe? Hier verabredest du gemeinsame Flugtage, Duelle und Rennen in der Halle oder im Freien.Praxistipps
- Halte ein paar Ersatzpropeller und Zahnräder bereit, bevor sie knapp werden – nach einem Absturz bist du so schnell wieder in der Luft.
- Lade den Akku nur mit passendem Ladegerät, nie unbeaufsichtigt, und lagere ihn bei etwa 3,8 V pro Zelle statt voll oder leer.
- Fliege die ersten Runden auf geringer Höhe, damit ein Fehlgriff nicht gleich Hülle und Zahnräder kostet.
- Ein altes Smartphone oder Tablet, das nur für die Drohne reserviert ist, erspart dir manchen Ärger mit App-Updates.
- Notiere dir bei Reparaturen, welches Teil an welchen Motor gehört, damit Drehrichtung und Propeller nicht vertauscht werden.
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Häufige Fragen
Bekommt man für die AR.Drone noch Ersatzteile?
Ja, aber nicht mehr so leicht wie früher. Vieles gibt es nur noch gebraucht, als Nachbau oder von Spenderdrohnen. Im Hardware-Unterforum findest du Erfahrungen, welche Teile passen und wie Motoren, Zahnräder und Lager getauscht werden.
Funktioniert die AR.Drone noch mit aktuellen Smartphones?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Ob sich die App FreeFlight auf deinem Gerät noch installieren lässt und stabil läuft, hängt von Gerät und Betriebssystemversion ab. Frag im Software-Unterforum nach Erfahrungen mit deinem Modell – oft ist ein älteres Gerät die zuverlässigste Lösung.
Was ist der Unterschied zwischen AR.Drone 1.0 und 2.0?
Die AR.Drone 1.0 kam 2010 auf den Markt, die 2.0 folgte 2012. Der auffälligste Unterschied ist die Frontkamera, die bei der 2.0 HD-Videos mit 720p liefert. Prüfe beim Teilekauf immer, für welche Version ein Ersatzteil gedacht ist.
Warum driftet meine AR.Drone beim Schweben?
Meist erkennt die Bodenkamera zu wenig Struktur, etwa auf glatten oder einfarbigen Böden oder bei schwachem Licht. Ein Flat Trim auf ebener Fläche vor dem Start und ein gemusterter Untergrund verbessern den Schwebeflug deutlich.