Erfahrungsbericht Orion CRF 21 ABI 7P Keramik

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  • Erfahrungsbericht Orion CRF 21 ABI 7P Keramik

    Hi liebe Rcskyler!

    Dieser Bericht besteht aus:
    1. Vorwort
    2. Einleitung
    3. Hauptteil
    4. Schluss
    5. Fazit / Eigene Meinung

    Vorwort:

    Habe seit ca. einem Jahr versucht, bzw. vor einem Jahr versucht, diesen Motor in die Hände zu bekommen.
    Leider vergeblich. Jeder erdenkliche Händler hatte ihn "verfügbar" aber niemand hatte ihn.

    Nachdem ich es schon fast aufgegeben habe, schrieb ich nochmal eine Rundmail an alle Verkäufer, die in
    Google gelistet waren. Darunter auch CMC-Versand. Dieser hatte ihn zwar nicht lagernd, aber er sagte,
    auf Wunsch würde er Kyosho anrufen und nachfragen wie die Bestände aussehen.

    Am Montag (2 Tage nachher) bekam ich die E-Mail von CMC-Versand um 9:45, dass noch 2 von dieser
    Sorte verfügbar sind. Nur noch 2! Von Kyosho selbst. Es sei aber unbekannte Zeit, wie lange sie noch dort
    lagern würden.

    Hallo ,

    laut Kyosho sollen dort noch zwei Motoren am Lager sein.
    Diese können schnell verkauft werden, oder eben auch noch etwas
    liegen. Das kann niemand voraussagen.

    Wenn Sie einen haben wollen, dann sollten Sie schnell bestellen und
    nicht Vorkasse wählen, da durch die Bankbearbeitung nochmals Zeit
    verloren geht.

    Mit freundlichen Grüßen


    Christian Hosch
    Also zögerte ich nicht lange und bestellte ihn. Durch den Verkauf von meiner Playstation 3 etc. hatte ich genug
    Geld zusammen um ihn mir über meinen Dad zu kaufen.

    Noch Montag Abend wurde der Motor bestellt / das Geld überwiesen.

    Am Mittwoch kam die Zahlungseingangsbestätigung und Freitag, gegen 4:53 PM die Versandbestätigung.

    Hallo Reinhard Schmaderer,

    soeben wurde ein Paket an Sie versendet.

    In dem Paket befindet sich Ware aus dem Auftrag Nr. 2013xxxxx
    Rechnung Nr. 331xxxx.

    Die Trackingnummer für das Paket lautet: 394219578823

    Über diesen Link gelangen Sie direkt zur aktuellen Versandmeldung:
    http://nolp.dhl.de/nextt-online-publ...c=394219578823


    Das Paket kann heute frühestens ab ca. 19:00 Uhr verfolgt werden.
    Sollte der Link nicht funktionieren gehen Sie bitte direkt zu:
    http://www.dhl.de

    Mit freundlichen Grüßen
    Hieß für mich, der Motor war tatsächlich noch verfügbar und ich hatte endlich den 7Porter, über den man
    so wenig liest. Aber wenn, dann nur Gutes.

    Einleitung:

    Freitag in der früh, vor der Schule habe ich noch den Lieferstatus angesehen, der bei 40% stand.
    Da ich allerdings nichts besseres zu tun hatte, in der Schule selbst, hab ich einfach mal während des
    Technik Unterrichts den Lieferstatus abgecheckt. Dieser Stand dann bei 100% und ich freute mich
    wie ein Schnitzel und konnte es kaum erwarten nach Hause zu kommen.
    Die Zeit verging relativ flott (was sonst nie der Fall war).

    Hauptteil:

    Und da war er nun. Schwarz verpackt in Folie eingeschweißt.
    Verpackung machte von Außen einen sehr guten - schönen Eindruck.
    Aber auf diese kommt es ja nicht an.
    Habe sie sehr sorgfältig aufgemacht und ausgepackt.

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    Genug von außen. Let`s open it
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    Kaum zu glauben, wie dick die Anleitung von dem Motor ist. Dort ist alles beschrieben, Einlaufen, Handhabung, etc.
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    Und der Motor selbst, ein echtes Prachtstück.

    Ersteinmal habe ich den Motor begutachtet. Verarbeitung, etc.
    Und dann sah ich etwas durch den Auslass. Etwas, das da nicht sein sollte.

    Da ich den Motor sowieso zerlegt hätte um zu schauen, ob es auch die 7P Version wäre, habe ich ihn
    doch gleich mal zerlegt (logische Reihenfolge ).

    Anders, als bei meinen anderen Motoren, waren bei diesem Motor die Kühlkopfschrauben eine Nummer größer.

    Als ich den Kühlopf abnahm und der Brennraum gleich mit, sah ich es schon. Ein ca. 0,5mm großer Spahn war drin.

    Nach späteren Überlegungen, hätte dieser zu 90% wahrscheinlich keinen Schaden angerichtet. Trotzdem sollte da keiner sein.

    Positiv, alles war recht sauber, nichts. Und voralem, alles war schön geölt. Nichtsdestotrotz habe ich trotzdem noch ein bisschen von meinen
    Afterrunöl von Tornado auf das Pleuelauge und Laufbuchse, Kugellager gegeben. Lieber zu viel als zu wenig Öl (okay, zu viel auch wieder nicht).

    Nach dem Checkup habe ich die üblichen Motorenteile angebracht. Zuerst die Sachen die im Lieferumfang dabei waren. Nämlich. Vergaser,
    Befestigungskit für diesen und Schwungscheiben Konus. Danach die Teile um aus ihm einen Onroader zu machen (ihr ahnt es bestimmt schon )

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    Was mir gleich nach dem Montieren der Teile auffiel, war die Leichtigkeit von diesem Motor. Es wurde zwar angepriesen, er sei
    leicht, doch so leicht habe ich ihn mir nicht vorgestellt.

    Ich entschied mich noch diesen Motor einzubauen und einzulaufen.

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    Leider war es dann schon zu dunkel und ich verschob es auf morgen Früh. (Zum Glück. Warum? - Darauf kommen wir später)
    Ich finde, der rote Kühlkopf gibt ein schönes Farbenspiel mit dem Motonica. Passt irgendwie

    So, dann war es heute, morgen in der Früh. Ich freute mich schon Wahnsinnig darauf, ihn laufen zu lassen.
    Hatte mir vorgenommen, 500ml durchzulassen, da dieser Motor später für seine Bauweise (zumindest von der Kurbelwelle)
    Höchstleitung erbringen muss und da muss alles so schonend wie möglich gemacht werden.

    Nach mein Überlegungen, habe ich mich erstmal für meinen ersten Start dieses Motors vorbereitet.
    Zu den Utensilien gehörten unteranderem:

    - Starterbox
    - Temperaturmessgerät (bestehend aus Multimeter und Fühler)
    - Heißluftföhn
    - Einstellschrauber
    und natürlich,
    -dem Auto (sowie Motor)

    Dies sah dann ungefähr so aus.

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    Habe ihn in Alufolie eingewickelt um ihn auf Temperatur zu halten, schließlich soll er sich
    10° unter seiner Betriebstemperatur "einspielen" / "einschleifen". Also ca. 90 - 110°C.

    Bevor ich den Motor startete, drehte ich jeweils die Hauptlastnadel und Standgasnadel eine halbe Umdrehung heraus.

    Das Herausdrehen der Standgas Nadel stellte allerdings ein Problem dar, da diese nicht so ganz erreichbar war.
    Karosseriebrücke und Bremshebel mussten (halb) demontiert werden. Dann konnte ich das Standgas einstellen.

    Was mir sofort auffiel, die Düsen lassen sich alle etwas schwer drehen und deutet auf sehr gute Abdichtung hin.

    Dann war alles für den erstes (und letzen) Startversuch vorbereitet.

    Ich erhitze ihn auf geschmeidige 120°, da das NM ihn sowieso wieder Abkühlen lies (dachte ich).
    Pustete Spirt durch den Druckschlauch um unnötiges und tödliches Drehen zu vermeiden.

    Glühkerzenstecker drauf, 2 mal 2 Sekunden runter gedrückt auf die Box und schon lief er.
    Nach 2 Sekunden zog ich den Stecker ab und dachte mir, er geht sowieso aus. Dachte ich,
    er lief weiter. (und lief und lief)

    Gleich maß ich die Temperatur. Diese befand sich bei ungeschmeidigen 125°.

    Ich drehte ihn sofort fetter und nach 5 Minuten sank sie auf 115°.

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    Nach 10 weiteren auf exakt 110°C (Perfekt)
    dort blieb sie auch die ganze Zeit.

    Nach und nach maß ich immer wieder die Temperatur. Diese blieb konstant auf 110°, anders als von mir erwartet.
    Was mich zusätzlich noch sehr stutzig macht, neben dem, dass er noch gar nicht ausgegangen ist nach bereits absolvierten 20 Minuten war,
    dass die Temperatur sich exakt auf 110° eingependelt hat. Nicht auf 109° oder 111°, nein, exakt 110°, bei jedemmal das ich maß.

    5 Minuten vergangen, 10 Minuten, 30 Minuten, 1 Stunde, 2 Stunden, 4 Stunden!

    In dieser Zeit kontrollierte ich immer wieder die Temperatur und das Standgas sowie den Ölfluss.
    Die Temperatur blieb auf exakt, wirklich exakt 110°, nicht +/-1°. Ich maß immer 110°, in den ganzen
    4 Stunden Einlaufen!

    ich entschied mich dazu, den Motor nicht ausgehen zu lassen, sondern gleich nachfüllen und die 500ml so durchzujagen,
    was für das Pleuel und die ganze Motorik angenehmer sein sollte.

    So verging eine Menge Zeit und ich war schon am überlegen, ob ich nicht doch aufhöre und stoppe. Doch ich zog es durch.

    Schluss:

    Nach den ganzen 4 Stunden Betriebszeit vielen mir folgende Punkte positiv auf:

    -Ich musste den Motor genau einmal starten, dann lief er komplett durch ohne zu Murren
    -Das Standgas war sehr Stabil
    -Die Temperatur sehr sehr sehr konstant (exakt 110°)
    -500ml reichen um 4 Stunden im Standgas zu laufen, sprich 1 Tank (125ccm) sorgt für eine ganze Stunde Laufzeit.

    ich las zwar, dieser Motor sei Spritsparsam, doch so extrem habe ich mir das nicht vorgestellt!

    Fazit:

    ich persönlich finde diesen Motor bist jetzt einwandfrei von der Verarbeitung und der Laufruhe sowie Stabilität davon.
    Für 300€ ein echt Preiswerter Motor, der aber schwer zu haben ist.
    Alles im allen, eine recht schöne Sache.

    Noch ein paar abschließende Videos:

    Ca. 5 Minunten nach Temp. Check. (deswegen noch über 110°)


    Nach ca, 2 Stunden:



    Betirebsbericht folgt nächstes Jahr gegen April/Frühling. Please continue.

    Das wars erstmal von meiner Seite.

    Viele Grüße
    -Xtremefunky

    Ein "Like" würde mich sehr freuen!
    Zuletzt geändert von Xtremefunky; 26.10.2013, 16:34.
    Meine Fahrzeuge:
    Mugen MRX5 WC @ Team Orion CRF .21 7P ABI
    (Selfmade hard tuned)
    AMG Mercedes C-Klasse DTM 2008 mit 3 Gang @ GXR .28

    Engines:
    2x Team Orion CRF .21 7P ABI
    (Off/Onroad)
    1x Team Orion CRF .21 7P ABI
    (Selfmade hard tuned)1x Team Orion CRF .21 5P ABI Mike True Edition (Selfmade polisched)
    1x Team Orion CRF .21 5P ABI Cody King Edition (Selfmade polisched)
    1x Team Orion CRF .21 2008 (Selfmade polisched)
    1x Picco Torque .21 (Selfmade polisched)

  • #2
    AW: Erfahrungsbericht Orion CRF 21 ABI 7P Keramik

    Klingt doch sehr gut !


    Teletubbies - Die Gangsta aus dem Hügelghetto Hubschrauber können nicht fliegen sie sind nur so hässlich das sie die Erde abstößt aber sie leider manchmal mit voller Wucht wieder anzieht
    http://www.youtube.com/user/1134Beafer<-- über ein Abo würde ich mich freuen
    http://marchis-rc-modelle.jimdo.com/
    Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann.

    Kommentar


    • #3
      AW: Erfahrungsbericht Orion CRF 21 ABI 7P Keramik

      Teil 2:

      Leider hatte ich so nicht die Zeit um das Einfahren zu bebildern bzw. Videos zu machen, etc.
      Wäre zu stressig geworden.


      Für die Erste Ausfahrt habe ich alle Vergasernadeln so gelassen wie beim Einlaufen und habe die Kupplung so früh wie möglich kommen lassen,
      um unnötig hohe Drehzahlen sowie Verschleiß an der Kupplung zu vermeiden.


      Einfahren ist bei mir prinzipiell immer die gleiche Vorgehensweise.

      Alufolie um den Kühlkopf, betanken, über den Druckschlauch Sprit in den Vergaser pusten, anwärmen auf 110°-120° und
      dann starten, nicht gas geben und 1-2 Minuten warmlaufen lassen (ggf. auf Temperatur halten).


      Ab auf die Strecke und Vollgas. Ja, richtig Vollgas.
      Durch die HSN justiere ich dann die maximale Drehzahl und die Alufolie dient dazu
      ihn bei der fetten Einstellung auf Temperatur zu halten. Somit kann ich mir die maximale Drehzahl selbst aussuchen und weiß, dass er immer
      Schmierung hat.
      1/4 Gas finde ich persönlich zu ungenau und zu gefährlich. Man weiß einfach nicht ob der zu mager läuft.
      Schon mal versucht die HSN 1 Umdrehung reinzudrehen und dann nur 1/4 Gas zu fahren? Man wird normalerweise keinen Unterschied merken,
      obwohl der Motor evtl. zu mager läuft. Und dieses Effekt oder wie man es auch immer nennen sollte umgeht man in dem man die obere Nadel
      so weit hinausdreht, bis bei Vollgas die Drehzahl von Beispielsweise 1/4 Gas erreicht ist und man kann sich seiner Schmierung sicher sein.
      Kostet allerdings etwas Zeit und Erfahrung bis man diesen Punkt gefunden hat, denn meistens geht er bei Vollgas aus und kühlt zu schnell ab
      und sollte/muss dann nochmal aufgewärmt werden.


      Aber das ist jetzt nicht das Thema, soll ja kein Einfahrguid werden. BTT.


      So bin ich erstmal 2 Tanks gefahren. Drehzahlen weit unter 10-15000 U/M.
      Ab den 3. Tank magerer gedreht um an die 10-15000 zu erreichen.
      Noch mal einen durch und dann jeden Tank magerer gedreht bis er den 2. Gang schließlich erreicht hatte.

      Noch dazu kann ich sagen, Einlaufphase gibt Betriebstemperatur vor! Wenn man seinen Motor (wie ich) bei 110° einläuft,
      merkt man einen deutlichen Leistungssprung von 90° auf 105-115°.! Die Temperatur ist also nicht zu vernachlässigen!


      Mit dieser Einstellung bin ich erstmal einige Zeit gefahren. Im Mittleren Drehzahlbereich hat er immer etwas zugefettet und
      im Standgas. Der 2. Gang wurde sauber erreicht.


      Was mir gleich an diesem Motor auffiel, was nicht nur in der Einlaufphase so war, das stabile Standgas.

      Ich musste die Standgas Nadel für die (vorerst leicht fette) vollendete Einstellung nur 1/4 raus drehen. (niedriger)

      Was auch positiv in Anschein fällt, ist, dass das Standgas nicht nur stabil ist, sondern sich nicht mal durch zufetten absenkt, wie bei
      den meisten Motoren. Dieses zufetten merkt man leider erst dann, wenn man wegfährt und zu viel Gas gibt. Da wären wir auch schon
      beim nächsten Punkt. Den Motor kriegt man nur sehr schwer durch zufetten aus! Wo andere schon längst absterben, haut dieser eine
      Rauchwolke aus dem Auspuff bei der man seine eigene Hand nicht mehr vor Augen sieht.


      Hier ein Video von heute. Er sollte jetzt ca. 2 - 2,5 Liter alt sein.
      Läuft ein bisschen fett. Liegt an dem Wetterumschwung. Der Motor ist sehr sensibel mit dem Wetter! Ist die einzige negative Sache an dem Motor.
      Finde ich aber nicht schlimm.
      Läuft bei Sonne 1A und sobald ein paar Wölkchen auftauchen is das wie, als wurde alle Nadeln 1/2 Umdrehungen rausgedreht.

      Ansich finde ich den Motor einfach Wahnsinn im Laufverhalten und das, obwohl er überhaupt nicht für diese Klasse spezifiziert wurde!

      Der Motor, hat noch mehr Klemmung als mancher Onroader nach 2 Tanks. Obwohl der Orion ja, wie alle "Pro`s" meinen, gar nicht für Drehzahlen
      ausgelegt wäre. Wäre dem allerdings so, müsste ich weniger oder in diesem Fall überhaupt keine Klemmung mehr spüren nach 2 Liter, wo die meisten
      Onroader sich wie Butter über den OT drehen lassen
      . Aber darüber kann man lange streiten.

      Der Durchzug des Motors, sowie der Drehmoment verlauf bis die maximale Drehzahl erreicht wurde ist einfach göttlich
      . Und der Spritverbrauch ist bei Mehrleistung
      gegenüber eines Onroaders noch geringer! (war aber irgendwie schon im
      voraus klar)

      Einstellen ist auch eine tolle Sache. Die HSN und LSN regeln wirklich nur ihre eigenen Bereiche! bei den meisten Motoren regelt die HSN die LSN ein bisschen mit, aber
      dies ist bei diesem Motor überhaupt nicht zu verspüren! Kein bisschen! Einfach mega das Teil. Mein Fazit ist jedenfalls, dass dieser Motor weiterhin eine Top Kaufempfehlung hat!


      Dieser Motor stellt klassifizierte Onroader wie den Picco Torque 21 (Edo Mod) oder den Novarossi N21 5T ganz klar in den Schatten!
      Und ich spreche aus Erfahrung, da ich die beiden oben genannten Motoren besitze!


      Naja, viel geredet. Hier das Video (war im Wetterumschwung, deswegen lief er einen Ticken fetter und hatte weniger Leistung)




      Viele Grüße
      -Xtremefunky

      P.s. über ein Like würde ich mich sehr freuen!
      Zuletzt geändert von Xtremefunky; 23.03.2014, 13:33.
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      • #4
        Hey liebes Forum!

        Durch Zufall habe ich meinen alten Thread wieder gesehen und ihn durchgelesen.
        Ich hab mir gedacht ich sag mal wieder was dazu (nach langer Zeit).

        Den Motor gibt es nach wie vor und er ist noch wunderbar lebendig und hat schon einige Sachen miterlebt.
        Viele Crashes, ein paar Rennen und Vorläufe. Ebenso läuft er nicht mehr in einem Motornica sondern in
        einem Mugen MRX5 WC.

        Durch Ausbildung, Schule etc. kam das Hobby zwar etwas kürzer aber der Motor hat mich die letzten Jahre
        treu begleitet. Insgesamt hab ich auf die Garnitur über 42 Liter fahren können ohne sie nachzuklemmen.
        Pleuel und Lagerwechsel wurden natürlich immer fleißig gemacht und mögliche Schäden vorzubeugen.

        Jetzt dann wird der Motor nachgeklemmt, da das Standgas in den letzten 5 Litern angefangen hat instabil
        zu werden bzw. die Motorleistung ebenfalls angefangen hat nachzulassen, aber nicht dramatisch.

        All in all würd ich den Motor wieder kaufen. Wirklich ein Robustes und schönes Triebwerk.
        Am meisten freut mich die hohe Laufleistung in dem absolut strapazierenden und nicht spezifizierten Bereich für den Motor.

        Viele Grüße
        -Xtremefunky
        Zuletzt geändert von Xtremefunky; 24.11.2019, 16:53.
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        • #5
          Saubere Sache, Danke für das Feedback und viel Spaß weiterhin mit dem Agregat!


          sigpic


          30.12.2013, halt durch Schumi, du schaffst das.

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