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Die Geschichte meines Air Attack's

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  • Die Geschichte meines Air Attack's

    Hallo liebe Community,

    heute möchte ich euch mal meinen "Flitzer" vorstellen.

    Auf der Suche nach einen günstigen Einsteigermodell, bin ich ziemlich schnell auf den Reely Air Attack gestoßen. Nach vielem lesen, hier und in einigen anderen Foren, hatte ich so meine Zweifel, was die Qualität dieses Fahrzeugs anging.
    Man liest sehr viel, das Reely nur Mist wäre, das alles extrem schnell kaputt geht und so weiter...
    Für mich entscheident, war aber ein Gespräch mit einen Kollegen. Dieser meinte "Klar, Wettbewerbe gewinnst du damit nicht, aber für den Anfang, zum Testen und Reinkommen in das Hobby ist es O.K." und die Tatsache, das mein Budget nicht sehr hoch war.

    Also, Entscheidung für den Air Attack getroffen und auf zum freundlichen Conradhändler. Der erste Schock lies aber nicht lange auf sich warten, ich stand vor verschlossener Tür und musste noch 45 Minuten warten, und das bei den teuren Parkplatzgebühren in der Leipziger City.

    Dann war es endlich soweit, die Türen öffneten sich und der erstbeste Mitarbeiter war gleich beschäftigt.
    Da ich ja grob wusste, was ich wollte und brauchte, stand ich nach nicht mal 30 Minuten wieder draußen, voll gepackt mit einer Kiste und einer großen Tüte.

    Auf dem Heimweg habe ich noch meine Herzendame von Arbeit abgeholt, diese lies sich aber noch Zeit und somit wurde das Paket gleich erstmals im Auto aufgemacht und ich hab mich gefreut wie ein 4 Jähriger zu Weihnachten.

    Zu Hause angekommen wurde die Starterbox aufgerissen und die Akkus an den Strom gehangen (nach dem ich 15 Minuten geschaut habe, wie der Akku in den Glühstarterkommt, die Anleitung half mir dann gnädigerweiße...).

    Nach dem Mittagessen wollt ich es dann wissen, die Dame durfte ihren verdienten Mittagsschlaf machen und ich begann das Auto fahrfertig zu montieren, alle Schrauben nach zu ziehen und so weiter.

    Und dann juckte es gewaltig in den Fingern, ein kurzer Blick auf die Uhr, die Akkus müssten erstmal voll genug sein. Alles rein ins Auto, Einlaufsprit in die Tankflasche und ab auf den Balkon.
    Dann kam der zweite Schreck, die Funke blieb aus, keine LED leuchtete, kein Servo reagierte. Kurzerhand ein paar Batterien von Rewe rein und schon lief es. Die mitgelieferten Batteriern bei Conrad zu reglamieren, lies ich dann bleiben.

    Sprit in den Tank und ein paar mal gezogen, das sich der Vergaser füllen konnte. Glühstarter drauf und dann kam die Nervosität. 4-5 mal gezogen und dann war nicht nur meine Freundin wach.
    Ich war selber erschrocken, was das kleine Ding für einen Lärm machte. Nach 2 Minuten stand ich nicht mehr alleine auf dem Balkon, meine Freundin war nun auch da, und überredete mich, erstmal auszumachen.

    Gut, alles in eine Kiste, ins Auto gesetz und in ein nahes Gewerbegebiet gefahren. Alles wieder raus, 3-4 Ziehen und er lief wieder.

    Der erste Tank lief im Stand durch, wärend ich weiter die Anleitung laß.
    Zweite Tankfüllung rein und ein bissel losgefahren. Da ich mich selber gut kenne und weiß, das ich mich nicht wirklich zurückhalten kann, hab ich die Funke vorher mit Isoband so beklebt, das nicht mehr als Halbgas drin war *grins*

    Und so fuhr ich den ersten halben Liter relativ fix durch, bis ich mich ans einstellen gewagt habe.
    Mittlerweile läuft er rund und schnell, nicht zu heiß und nicht zu kalt.

    Nach nun fast 4 Litern, davon einer mit Einlaufsprit und der Rest mit 20%igen, habe mich immer mehr getraut und den Air Attack auch liebgewonnen.

    Kaputt gegangen ist auch schon was, was aber meine eigene Blödheit war.
    Ich hatte die Glühkerze leicht schief angesetzt und somit das Gewinde des Zylinderkopfes klar gemacht.
    Beim Wechsel dieses, hab ich dann auch noch eine Schraube des Kühlkopfes verloren (Memo an mich selbt: Kein basteln mehr auf dem Balkon.)
    Das einzigste was ich als Verschleiß bemängeln musste, waren die Standart Reifen, die haben mittlerweile Glatze, lassen sich so aber sehr geil auf Asphalt fahren. Fürs Gelände bekam der Kleine einen Satz neuer Reifen.

    Mein bisheriges Fazit:

    Es ist ein verdammtes Spaßmobil, egal ob Onroad oder Offroad.
    Meine Befürchtungen, ich müsste mehr schrauben als fahren, hat sich zum Glück nicht erfüllt.

    Zum Schluss noch ein kleines Video.
    Viel Spaß beim schauen.


    Mit freundlichen Grüßen
    So ist das Leben, sprach der Clown und malte sich mit einer Träne in den Augen, ein Lächeln ins Gesicht.

  • #2
    AW: Die Geschichte meines Air Attack's

    mir gehts auch so bin mit dem air attack voll zufrieden und kaputt gegangen ist bisher auch nur 1 glühkerze bei 3,5 liter

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    • #3
      AW: Die Geschichte meines Air Attack's

      Hi

      kann ich nur zustimmen der AA ist ein gutes Einsteiger Modell
      Erfahrung ist eine nützliche Sache.
      Leider macht man sie immer erst
      kurz nachdem man sie brauchte..

      Grüße

      Mel

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      • #4
        AW: Die Geschichte meines Air Attack's

        Hat der im Moment nur Heckantrieb? Hab den bis jetzt nur als 4 WD erlebt. Und das Fahrverhalten scheint mir anders zu sein als beim 4 WD. (WD = Wheel Drive = Angetriebene Räder)

        Kommentar


        • #5
          AW: Die Geschichte meines Air Attack's

          jep denk auch das der 2WD ist
          Erfahrung ist eine nützliche Sache.
          Leider macht man sie immer erst
          kurz nachdem man sie brauchte..

          Grüße

          Mel

          Kommentar


          • #6
            AW: Die Geschichte meines Air Attack's

            Hallöle,

            ja, es ist eine Heckschleuder. Hatte schon mit den Gedanken gespielt, ihn auf Allrad umzurüsten, aber zur Zeit mach mit der Heckantrieb spaß

            Hab übrigens heute das Verbindungskabel vom Akku-Schalter-Empfänger in Rauch aufgehen sehen und brauch ein neues, weiß jemand von euch zufällig ne Teilenummer davon???

            Mit freundlichen Grüßen
            So ist das Leben, sprach der Clown und malte sich mit einer Träne in den Augen, ein Lächeln ins Gesicht.

            Kommentar


            • #7
              AW: Die Geschichte meines Air Attack's

              Hi

              Einfach beim Coni vorbei den Schalter auf den Tisch und schon bekommst ein neuen .(Der AA ist doch nicht so alt ? Garantie?)
              Erfahrung ist eine nützliche Sache.
              Leider macht man sie immer erst
              kurz nachdem man sie brauchte..

              Grüße

              Mel

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              • #8
                AW: Die Geschichte meines Air Attack's

                Garantie hab ich auch schon überlegt. Ich denke auch, das es an der Akkubox lag, das sich dort an der Kante die Kabel aufgescheuert haben und das es deswegen zu einem Kurzschluss kam.
                Da ich aber jetzt gleich das Kabel löten werde, weil ich heute noch eine Bash-Verabredung habe, wird es dann schwierig sein, es auf Garantie umzutauschen....
                So ist das Leben, sprach der Clown und malte sich mit einer Träne in den Augen, ein Lächeln ins Gesicht.

                Kommentar


                • #9
                  AW: Die Geschichte meines Air Attack's

                  Der geht ja schon ganz gut
                  Ich hab auch einen und bin echt zufrieden (Das Vorgängermodell mit Allrad)
                  Aber ich würde dir raten deinen Air Attack auf Allrad umzurüsten...Mit Allrad lässt er sich sehr viel besser fahren (Bin Heckantrieb und Allrad schon gefahren). Vorallem im Gelände drehst du dich dann nichtmehr so oft und driften ist damit auch viel leichter.
                  Nur ein Tipp von mir
                  Hast dir echt ein gutes Modell ausgesucht

                  MfG Dan252

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                  • #10
                    AW: Die Geschichte meines Air Attack's

                    So, liebe Leserinnen und Leser,

                    die Geschichte meines Air Attacks ging heute mal weiter.
                    Nach dem Kabelbrand gestern und der Not-OP heute, war das Kabel wieder geflickt und hielt auch beim Fahren.

                    Schöne neue Strecke, sehr weitläufig, sandig und lädt echt zum heizen ein. Der erste Tank war schnell alle und beim Auffüllen hab ich ihn ein bissel Ruhe und abkühlung gegönnt.

                    Kippe aus, Tank voll gemacht und weiter gings mit der Jagd auf zwei Carbon Fighter

                    Beim Rausbeschleunigen aus der Kurve dann der Schreck, nichts ging mehr, der Motor heulte beim Gasgeben nur noch auf, aber es ging nicht mehr vorwärts.

                    Karo hab, nochmal Gas gegeben und siehe da, die Kupplungsglocke drehte sich nicht mehr mit. Die Zahnräder waren auch schon völligst abgefahren, obwohl sie gestern noch gut aussahen.

                    Gut, gerade den Motor rausgeholt, fiel mir auch schon die Glocke entgegen, samt Inhalt: Kupplungsbacken und Kleinteile.

                    Die Einkaufsliste für den nächsten Conradbesuch wird langsam länger.
                    Neues Kabel mit Schalter
                    Neue Kupplung.

                    Mehr kann ich momentan eh nicht kaputt machen, außer ich schieb ihn ein bissel im Hof rum

                    In diesem Sinne
                    So ist das Leben, sprach der Clown und malte sich mit einer Träne in den Augen, ein Lächeln ins Gesicht.

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                    • #11
                      AW: Die Geschichte meines Air Attack's

                      Hi

                      denk mal das die Lager auch durch sind. Von dem kleinen Lager mit Nut eins wieder reinmachen vorne, das hintere Lager besser 2 stück dann passt das auch und geht nicht so schnell wieder kaputt .Oder gleich eine 1:8 Glocke drauf da sind die Lager auch größer und halten mehr aus.

                      gruß
                      Melfice
                      Erfahrung ist eine nützliche Sache.
                      Leider macht man sie immer erst
                      kurz nachdem man sie brauchte..

                      Grüße

                      Mel

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