Vergasereinstellung Carbon Fighter Cf geht nur ca. 30 km/h

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    Hallo,
    hier mal die Vergasereinstellung für dich:
    Grundeinstellung, diese Einstellung ist meistens zu fett.
    Zu fett, Luftbenzingemisch hat zu viel Benzin, zu wenig Luft.
    Zu mager, Luftbenzingemisch hat zuviel Luft, zu wenig Benzin.
    Die Grundeinstellung ist nur so fett, weil er damit besser beim kalten Motor anspringt.
    Die Grundeinstellung der Vergaserschrauben am CF
    Highspeednadel: 1,75 Umdrehungen
    Lowspeednadel: 1,25 Umdrehungen
    Ist zwar schön, wenn man die Grundeinstellung hat, aber wenn nicht,
    Einstellschraube L ganz rein drehen, nicht zu fest, sonst verbiegt die Nadel.
    Halbe Umdrehung rausdrehen, 2mal Starten, springt nicht an,
    halbe Umdrehung weiter rausdrehen, 2mal ziehen. Springt immer noch nicht an, noch eine halbe Umdrehung rausdrehen und zack springt er an, so bekommt man jeden Motor zum laufen, ohne Grundeinstellung.
    Nach dem ersten Start sofort Vergaser einstellen, wie unten beschrieben.
    Der Motor braucht, dass er vernünftig läuft, optimale Schmierung und Verbrennung.
    Das erreicht man nur mit gutem, vollsynthetischem 2 Takt Öl und einer guten Vergasereinstellung.
    Beim Einfahren ist es gut etwas fetter zu fahren, aber auf gar keinen Fall mit der Grundeinstellung.
    1:25 1:33 1:50 wat denn nun?
    (optimale Schmierung und Verbrennung ?)
    2 Takter, umso magerer man den Vergaser einstellt, umso giftiger wird er und so höher dreht er.
    Das ist ja auch das, was man will.
    Läuft er jetzt zu mager, entsteht eine sehr hohe Temperatur und er hat wenig Schmierung, nach 10 min geht er meistens aus.
    Ich stelle den Vergaser so ein, dass er am giftigsten ist und drehe dann einen Tick zurück.
    Zu mager, aber 1:25 verzeiht ein Motor eher als zu mager und 1:50.
    Wer sich sicher ist beim Vergaser einstellen, der mischt 1:50, ansonsten 1:25.
    1:25 mischt man bei normalem 2 Tackt Öl.
    1:33 die Ängstlichen.
    1:50 mit gutem Vollsynthetischen 2 Takt Öl und optimaler Vergasereinstellung und somit auch eine optimale Schmierung und Verbrennung.
    Vorteil bei 1:50, die Leistung ist nur minimal besser, aber man hat weniger Verbrennungsrückstände im Motor und Auspuff. Man spart Öl und für die Umwelt ist es auch gut. Wichtig ist nur, das er nicht zu mager läuft, denn nur dann bekommt er zu wenig Öl an den Lagern usw. und geht kaputt.
    Das Auto muss auf einen Wartungs- oder Rep. Ständer, so dass die Reifen in der Luft sind.
    Anreißen und rechts die L Benzin-Luft-Gemisch Schraube für den Leerlauf einstellen.
    Links ist die H Benzin-Luft-Gemisch Schraube, für die hohe Drehzahl, kurz Vollgas geben und einstellen.
    Das richtige Einfahren ist sehr wichtig, um so besser er eingefahren ist, um so schöner läuft er später.
    Ist er jetzt gut eingestellt und hat gutes Öl usw. soll er jetzt 1-2 Tankfüllungen fahren, schön gemütlich ab und zu mal ein bisschen Gas geben, nur Vollgas vermeiden.
    Es sind am Originalvergaser 3 Einstellschrauben, die untere ist fürs Standgas.
    Beim ersten Mal starten, kann man die Schraube etwas rein drehen ( in Uhrzeigerrichtung ),
    somit hat er, wenn er anspringt, eine zu hohe Drehzahl, und die Gefahr, das er gleich wieder aus geht, ist geringer.
    Läuft er dann, Schraube soweit zurückdrehen, bis die Standgasdrehzahl in Ordnung ist.
    Die beiden oberen Schrauben, sind dafür da, um das Benzin-Luft-Gemisch einzustellen.
    Links ist die H Benzin-Luft-Gemisch Schraube, für die hohe Drehzahl.
    Rechts ist die L Benzin-Luft-Gemisch Schraube, für den Leerlauf.
    Grundeinstellung der Vergaserschrauben H=1,75 / L=1,25.
    Zuerst wird der Leerlauf eingestellt. L Schraube bis Anschlag rein drehen und dann eineinhalb Umdrehungen raus drehen.
    Dann wieder ein kleines bisschen rein, das ist dann ungefähr die Grundeinstellung.
    Wenn dann alles andere in Ordnung ist, muss er jetzt anspringen.
    Jetzt kann man die Feineinstellung vornehmen, indem man die Schraube rein oder raus dreht. Verändert sich das Luftbenzingemisch und die Drehzahl ändert sich. Hat man den Punkt gefunden, wo die Drehzahl am höchsten ist,
    dreht man die Schraube wieder einen Tick zurück.
    Standgas einstellen und fertig.
    Dann die H Schraube bis Anschlag rein drehen und zwei Umdrehungen raus und dann wieder einen Tick rein,
    das ist dann ungefähr die Grundeinstellung für die hohe Drehzahl.
    Jetzt wird immer kurz Vollgas gegeben, wenn der Punkt gefunden ist, da wo die Drehzahl am höchsten ist, wieder einen Tick raus drehen, um wieder ein bisschen fetteres Gemisch zu bekommen.
    Umso magerer man ihn einstellt, umso giftiger wird er.
    Das Problem ist nur, umso magerer, umso weniger wird der Motor durch das Oel geschmiert. Also Vorsicht!
    Rein drehen magerer, Drehzahl erhöht sich, Motor qualmt nicht.
    Raus drehen fetter, Drehzahl geht runter. Motor fängt an zu stottern und qualmt.
    Beschleunigt er jetzt nicht richtig, merkt man sich die Stellung von der L Schraube und dreht sie ein bisschen raus.
    Beschleunigt er jetzt noch schlechter, dreht man die L Schraube wieder zurück und dann ein bisschen rein, dann sollte er gut beschleunigen.


    Gruß
    Gib Gas

  • AW: Vergasereinstellung Carbon Fighter Cf geht nur ca. 30 km/h


    Das Gemisch ist abhängig von der Lagerung und der Enddrehzahl. Zu Simson Zeiten sagte man 1:25 maximal 1:33 wenn die Motoren Gleitgelagert sind und 1:50 bei Nadellagern. Hat meiner Meinung nach nichts mit Angst zu tun, eher mit den verbauten Lagern.

  • AW: Vergasereinstellung Carbon Fighter Cf geht nur ca. 30 km/h


    Einspruch,
    Zu Simsons Zeiten genau so wie Heute.
    Eine vernünftige Vergasereinstellung ist das A + O, der Motor wirds DANKEN.:wissen:
    Die Temperatur kommt eigentlich auch noch dazu.


    Gruß
    Gib Gas

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