LEDs brauchen einen Vorwiderstand, der den Strom begrenzt – sonst sind sie schnell hinüber. Der Rechner ermittelt den Widerstand aus Versorgungsspannung, Durchlassspannung der LED-Farbe und gewünschtem Strom, wählt den nächsten Normwert und nennt die nötige Belastbarkeit.
- Formel
- R = (U − n · UF) / I
- Normreihe
- nächster größerer E12-Wert
- Standard-LED
- meist 10–20 mA
- Beispiel
- 5 V, weiße LED, 20 mA → 100 Ω
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So rechnet der Vorwiderstand-Rechner
Jede LED-Farbe hat eine typische Durchlassspannung UF: rot etwa 2,0 V, weiß und blau etwa 3,0 V. Der Rest der Versorgungsspannung muss am Widerstand abfallen. Mehrere LEDs in Reihe teilen sich einen Widerstand, solange ihre Summe unter der Versorgungsspannung bleibt.
Rechenbeispiel
Eine weiße LED (3,0 V) an 5 V vom BEC oder Arduino mit 20 mA braucht 100 Ω – das gibt es direkt als Normwert. Am Widerstand werden 40 mW verheizt, ein normaler 1/4-W-Widerstand reicht locker.
Typische Durchlassspannungen
| Farbe | UF (ca.) |
|---|---|
| Infrarot | 1,3 V |
| Rot | 1,8–2,1 V |
| Gelb / Orange | 2,0–2,2 V |
| Grün (Standard) | 2,1–2,4 V |
| Grün (hell), Blau, Weiß | 2,9–3,4 V |
Für eine komplette Lichtanlage mit Bremslicht, Blinker und Lauflicht gibt es im Glossar eine Arduino-Bauanleitung mit fertigem Code.
Tipps & typische Fehler
- Lieber etwas weniger Strom: Moderne LEDs sind schon mit 5–10 mA hell genug und halten länger.
- Nie LEDs parallel an einem Widerstand: Kleine Unterschiede in UF lassen eine LED den Großteil des Stroms ziehen.
- Arduino-Pins vertragen nur begrenzten Strom – mehrere LEDs über Transistoren schalten.
Häufige Fragen
Welchen Vorwiderstand brauche ich für eine LED an 5 V?
Für eine weiße oder blaue LED (ca. 3 V) mit 20 mA rund 100 Ω, für eine rote (ca. 2 V) rund 150 Ω. Mit 10 mA verdoppeln sich die Werte. Der Rechner nennt den passenden Normwert.
Kann ich LEDs direkt an den Empfänger anschließen?
Ein freier Empfängerkanal liefert die BEC-Spannung (oft 5–6 V) am Plus-Pin. Mit passendem Vorwiderstand lassen sich LEDs daraus versorgen, schalten lassen sie sich so aber nicht. Zum Schalten braucht es einen Lichtschalter oder einen Mikrocontroller.
Warum den nächstgrößeren Normwert nehmen?
Ein etwas größerer Widerstand lässt etwas weniger Strom fließen als berechnet. Das schont die LED; der Helligkeitsunterschied ist kaum sichtbar.