Posts by Wolfgang N.

    AW: Sandscorcher / Cross-Käfer


    Quote from Jan;189341

    Hallo Wolfgang, ich möchte jetzt nicht vorgreifen. Aber bei dem, was die meißten ihren Boliden zumuten, wäre eine neue Grundplatte wohl die bessere Alternative. Durch den ganzen Zusatz an Stabilität gewinnst Du ganz schön an Gewicht. Wie gesagt, ich bin kein Autobauer (mehr) , aber in anderen Beiträgen diskutiert man nunmal jedes Gramm.


    Hallo Jan,


    über eine neue Grundplatte aus Alu oder Carbon hatte ich auch schon nachgedacht. Da ich aber keinerlei "Wettbewerbsambitionen" habe, glaube ich, das geringe Mehrgewicht durch die Umbauten verschmerzen zu können.
    Auch die hier gezeigten Teile sind geringfügig schwerere wie die Originalen.
    Da mir die gekürzten Querlenker immer noch zu breit waren, habe ich mich kurz entschlossen daran gemacht, kürzere Querlenker selbst anzufertigen.
    Als Material kam ein Messingprofil aus dem Baumarkt zum Einsatz. Das Biegen war ein wenig tricky, da das Zeug recht spröde ist. Nach Erhitzen mit einem kleinen Gasbrenner ging es dann aber recht gut.
    Die neuen Querlenker sind jetzt gegenüber dem Original um je 2,5cm schmäler. Wo ich gerade dabei war, wurden auch gleich die oberen Querlenker durch einstellbare Spurstangen ersetzt, so dass der Sturz nun einstellbar ist.
    Da der Fahrtregler noch mit der Post unterwegs ist und ich deshalb den Servo noch nicht ausrichten konnte, müssen die Spurstangen für die Lenkung noch etwas warten.
    Die Feineinstellung der Vorderachse werde ich auch erst vornehmen, wenn die Spurstangen der Lenkung angepasst sind.
    Zum Schluss noch mal kurz die Karo draufgehalten – ok – so kann das Ganze bleiben.
    Momentan überlege ich, ob ich die hinteren oberen Querlenker ebenfalls durch Spurstangen ersetzen soll. Dann wäre auch hinten die Einstellung des Sturz möglich.
    P.s. Die Stoßdämpfer werden später auch noch Öldruckdämpfern weichen.



    Bis dann,

    Grüße,

    Wolfgang

    AW: Sandscorcher / Cross-Käfer


    Hallo,


    zwischenzeitlich habe ich mich entschieden, nicht an dem Plan einer Wechselkarosserie festzuhalten. Der Sandscorcher mit allen Anbauteilen wird später mal auf einem Grasshopper-Chassis als separates Fahrzeug aufgebaut werden.So kann ich meinen Cross-Käfer kompromissloser aufbauen, ohne Rücksicht auf die Erfordernisse einer weiteren Karosserie aufbauen.Aber zurück zum Thema - der Schnitt ist gemacht. Ich habe wie „angedroht“ das Chassis kurz hinter der Servo-Aufnahme gekürzt.


    Zur Stabilisierung und späteren flächigen Verklebung wurden danach zwei Polistyrol-sheets in 2mm Stärke eingesetzt.Jetzt folgte die Ausrichtung des Chassis auf einer Spanplatte. Damit das Chassis beim Kleben plan aufliegt und sich die Position nicht verändern kann, wurde es mit Spaxschrauben fixiert (rote Pfeile). Als „Rahmenlehre“ wurden zwei Plastikprofile verwendet (grüne Pfeile). Zum Verkleben habe ich wieder mal das bewährte Pattex-Stabilit benutzt (gelber Pfeil).Zur Verstärkung habe ich zwei Messinprofile gebogen und 3mm Gewinde eingeschnitten.Diese Profile wurden dann mit dem Chassis verschraubt.


    Sollte wider erwarten diese Konstruktion dem Geländeeinsatz nicht standhalten, kommt noch eine zusätzliche Verschraubung mit einer Alu-Platte von unten in Betracht.


    Vorhandene Lücken im Chassis habe ich mit Polistyrolstücken verschlossen und verklebt.Zum Abschluss alles noch mal verspachtelt, das Auge isst ja schließlich mit, anschließend kurz schwarz überlackiert und fertig ist das um 10mm verkürzte Chassis.


    Als nächstes ist dann die Vorderachse dran…


    Grüße,


    Wolfgang


    AW: Sandscorcher / Cross-Käfer


    Quote from Jan;188626


    Die gelben Felgen sind der Knüller. Ich bin gespannt, welche Farbe die Karo bekommt. Könnte mir ein tiefes Schwarz, auf Hochglanz poliert, vorstellen.


    Hallo,


    wenn man sich mal den Rennstall "Green-Yellow" meiner Enkel und mir anschaut, düfte die Farbwahl wohl kein Geheimnis mehr sein.:wink:


    Ob die gelben Felgen sooo gelb bleiben, weiß ich allerdings noch nicht.


    Grüße,


    Wolfgang

    AW: Sandscorcher / Cross-Käfer


    Hallo,
    das Chassis ist schon mal zusammengebaut und die Karo mal lose aufgelegt.
    Optisch geht das irgendwie gar nicht, deshalb habe ich als erstes die unteren Querlenker pro Seite um 20mm eingekürzt.
    Die oberen Querlenker entfallen und werden noch durch Spurstangen ersetzt, damit sich der Sturz justieren lässt.Jetzt kommt das Ganze meinen Vorstellungen schon etwas näher.
    Als nächstes soll der Radstand auf 250mm reduziert werden. Dazu habe ich momentan ins Auge gefasst, die Chassiswanne zwischen den beiden roten Strichen einzukürzen.
    Muss mir aber noch genau überlegen, wie ich das Teil anschließend ausreichend stabil bekomme.


    Bis dann,


    Wolfgang

    AW: Sandscorcher / Cross-Käfer


    Hallo und Danke für`s feedback. Also der "Crosser" wird selbstverständlich artgerecht bewegt werden. Die Scorcher Karo soll allerdings nur als Show-Objekt dienen. Ein Super-Fighter als Chassis-Spender ist mittlerweile auch unterwegs. Da meine Freizeit momentan recht überschaubar ist und ich mir darüber hinaus auch noch den rechten Zeigefinger halb abgesäbelt habe (er ist noch dran!), wird das Projekt nicht in Lichtgeschwindigkeit fertig gestellt werden.Aber der Winter ist ja bekanntlich lang.............Grüße,Wolfgang

    Hallo,

    in diesem thread möchte ich den Bau meines Cross-Käfers bzw. Sandscorchers dokumentieren.
    Mein Plan sieht vor, die Sandscorcher Karo komplett zu vervollständigen und aus dem Blitzer einen Auto-Cross-Karo für den tatsächlichen Einsatz im Gelände zu bauen.

    Die ersten Teile für mein neues sind Projekt eingetroffen.


    Ein Tamiya-Sandscorcher Karosseriekit sowie eine Karosserie des Blitzer Beetles. Außerdem habe ich noch eine zusätliche Frontmaske und den Auspuff geordert.


    Das ganze soll auf einem DT-02-Chassis montiert werden, welches ich allerdings noch nicht habe.


    Werd ich halt schon mal mit den Karoserien beginnen. Die Blitzer Karosserie wurde meinen Vorstellungen eins Cross-Käfers entsprechend modifiziert. Das heißt, die Trittbretter und die vorderen Dreiecksfenster wurden entfernt. Sämtliche Öffnungen der Frontmaske sowie die Schiebedachöffnung habe ich mit 1mm Polystyrol verschlossen. Zum Verkleben habe ich auf Pattex-Stabilit zurückgegriffen. Zum Abschluß noch die Kotflügel leicht modifiziert und eine Schicht Grundierung aufgelegt, damit man besser sehen kann, wo überall gespachtelt werden muss.


    Das war`s erst mal – weiter geht es demnächst mit den Anpassungsarbeiten am Chassis.

    Bis dann,

    Wolfgang

    AW: Optimierung Fighter auf DT-01


    Hallound vielen Dank für das herzliche Willkommen und die Kommentare zu meinem Mad Fighter. Bezüglich der verlinkten Bilder gelobe ich schon mal Besserung.Mein nächstes Projekt lautet: "Cross-Käfer" auf Tamiya DT-02. Werde Euch hier darüber selbstverständlich auf dem Laufenden halten!Grüße,Wolfgang

    ERLEDIGT! Hallo, wie die Überschrift schon sagt: Suche für ein Umbauprojekt ein DT-02 / 2WD rolling Chassis. Das heißt komplett mit Getriebe und Achsen. Elektronik, Motor und Räder brauche ich eher nicht, geht aber zur Not auch. Falls Ihr was in der Richtung übrig habt, bitte PN mit Preisvorstellung. Einfach alles anbieten! Danke und Grüsse, Wolfgang

    Hallo,


    der Theorie folgend, dass Jungs ihre Entwicklung im Alter zwischen 12 und 14 Jahren abgeschlossen haben und danach einfach nur noch wachsen, habe ich mir im zarten Alter von knapp 53 Jahren einen Kindheitswunsch erfüllt.


    In einem bekannten online-Auktionshaus wurde ein gut erhaltener Mad-Fighter für kleines Geld angeboten, welcher bereits mit Öldruckstoßdämpfern, einem elektronischem Fahrtregler und einer Alu-Dämpferbrücke ausgestattet war. Dazu gab es noch ein großzügiges Teilepaket in Form eines zerlegten Fighters ohne Elektrik sowie einen Satz Straßenreifen und eine Robbe Fernsteuerung.


    Die erste Probefahrt verlief auch erfolgreich und zum üben ist er auch erst mal schnell genug.


    Was mir als ehemaliger Slot-Car Freak und leidenschaftlicher Motorradschrauber allerdings überhaupt nicht gefällt, ist die unpräzise Vorderradführung, welche sich wohl aus der Summe vieler einzelner Komponenten mit zu viel Spiel ergibt.


    Die Story zur Optimierung habe ich hier bereits gepostet:


    http://www.rcsky.de/rc-modellb…dt-01-a-12299/#post187464


    http://www.rcsky.de/rc-modellb…dt-01-a-12299/#post187464
    Grüße,


    Wolfgang

    Hallo,in diesem thread möchte ich die Verbesserung meines Mad-Fighters dokumentieren.

    Angefangen habe ich damit, den Empfänger und den Fahrtregler in der Chassiswanne zu versenken und den Ein/Aus-Schalter so zu platzieren, dass man auch drankommt, ohne die Karo abzunehmen.Danach wurde aus 2mm Alublech und einer Messinghülse ein neuer Antennenhalter gebaut, welcher auch gleich die Tamiya-Steckverbindung mit aufnimmt. Die Original-Servohalterung erwies sich auch nicht als sonderlich stabil und so kam hier auch eine Eigenkonstruktion aus 2mm Alublech zum Einsatz. Ebenfalls aus diesem Material ist auch ein Lenkhebel entstanden, welcher diesen abenteuerlichen Draht ersetzt.Der Lenkhebel ist hier auf dem Bild nur lose aufgesteckte und wird noch mit 2mm-Schrauben befestigt.

    Nun weiter mit der hinteren Dämpferbrücke. Angefertigt wurde das Teil aus 2mm Aluminium, einem Alurohr mit 5mm Innendurchmesser und einer Gewindestange.
    Damit die Dämpfer nicht an der Befestigung des Alurohres anstehen, wurden oben längere Distanzen angefertigt und unten am Getriebe mit U-Scheiben unterlegt. Das ist notwendig, damit die Kolbenstangen auch weiterhin frei laufen können.Falls es jemand nachbauen möchte, der grüne Streifen auf dem Bild ist 10cm lang. Das Bild muss dann entsprechend kalibriert werden und man kann es als Schablone verwenden.Da die Dämpfer weiter nach außen wanderten, mussten natürlich auch längere Schrauben verwendet werden. Außerdem sind geringfügige Anpassungsarbeiten an der Karosserie nötig; komme ich später noch mal drauf zurück.Ob das Teil nun nötig ist oder nicht – keine Ahnung – auf jeden Fall sieht es aber mal sehr wichtig aus!
    Der Fahrer erstrahlt nun im neuen Glanze. Außerdem habe ich dem armen Kerl ein Visier spendiert, damit ihm nicht immer der Dreck ins Gesicht fliegt; macht ja bestimmt keine Freude.
    Als nächtes wurde der Lenkhebel auf Kugellager umgebaut. Der Lenkhebel wurde von mir komplett auf 8mm aufgebohrt und aus Alurohr eine Hülse gefertigt, welche zwischen den beiden Lagern eingesetzt wird. Darüber hinaus, habe ich als Verstärkung ein Aluminiumblech angefertigt, welches von unten gegen das Chassis geschraubt und geklebt ist. In dieses Blech wurde noch ein 5mm Gewinde geschnitten. Oben wurde als Auflage eine U-Scheibe angepasst. Als Drehpunkt fiel die Wahl auf eine 5mm Inbus-Schraube, welche von unten gekontert ist.


    Die ausgeschlagenen Führungen der Querlenker habe ich auf 8mm aufgefräst und neue Führungen aus Alu mit einem 2K-Kleber eingesetzt.Die Achsschenkel wurden ebenfalls mit U-Scheiben spielfrei ausdistanziert.Da die vordere Dämpferbrücke zur Freigängigkeit des neuen Lenkgestänges doch etwas Material lassen musste, wurde diese an den kritischen Stellen ebenfalls mit 2K-Kleber aufgefüllt und somit verstärkt. Ja und so sieht das Ganze nun aus. Insgesamt ein Umbau, der sich gelohnt hat. Keine schlabbernden Räder mehr, Vorspur nun einstellbar und eine spielfreie Lenkung.Das Fahrverhalten hat erheblich davon profitiert; der Fighter fährt wunderbar geradeaus und lenkt präzise ein!Nächste Baustelle – die Karossen brauchen neue Farbe!
    Die Decals für die beiden Karosserien sind gedruckt und müssen noch trocknen und anschließend versiegelt werden.
    Zunächst wurden am Mad Fighter die fehlenden Streben durch Messingrohr ersetzt und mit einem 2 Komponenten Kleber eingesetzt. Der alte Lack wurde angeschliffen und Risse verklebt und verspachtelt. Danach erfolgte der Auftrag der Grundierung und der neuen Lackierung. Die Wasserschieber wurden am PC erstellt, gedruckt und mit Klarlack versiegelt.Zum Abschluss erfolgte noch mal ein Überzug der Karosserien mit Klarlack. Da der Mad Fighter nicht die gleichen Befestigungspunkte wie der RX hat, habe ich noch schnell einen Adapter gebastelt, welcher einen schnellen Wechsel der Karos ohne fummelige Schrauberei ermöglicht.
    Habe festgestellt, dass die vorne montierten Dämpfer eigentlich ca. einen Zentimeter zu lang sind. Dadurch wird bei der Montage an den Original-Befestigungspunkten reichlich Federweg verschenkt. Die Lösung lautete also, die Befestigungspunkte so abzuändern, dass die Dämpfer auch den vorhandenen Federweg nutzen können.Als erstes wurde die vorhandene Alu-Verstrebung entfernt und mit dem Dremel das Profil der Kunststoffdämpferbrücke entfernt und die Kunststoffbuchse abgetrennt. Zur Stabilisierung des dadurch geschwächten Teils kam wieder ein 2-Komponentenkleber zum Einsatz. Jetzt habe ich aus einem 2mm-Alublech eine neue Verstärkung mit höheren Anlenkpunkten für die Dämpfer ausgeschnitten und zurechtgefeilt.Dieses Teil wird dann mit der Original-Dämpferbrücke verschraubt.
    Fertig montiert sieht das Ganze jetzt so aus.


    Grüsse,Wolfgang